WordPressTipp

WordPressTip: Opt-In-Form

WordPressTip: Opt-In-Form

Marketing ist meine Achillesferse. Wer also da bahnbrechende Tipps, speziell auch für Grafik-Designer hat, her damit! Ich glaube nämlich fest daran, dass ein Grafiker anders Marketing machen sollte, als ein Obsthändler oder ein Arzt.

Aber eine beliebte Form im Netz Marketing zu betreiben, ist der Newsletter. Am Anfang sagte mir mal ein wohlmeinender Bekannter: „Newsletter nur, wenn du wirklich was neues hast!“ Nun ja, da denkt sich der freischaffende Grafiker: „Bei mir gibt es ja eigentlich nie was neues, immer alles gleich.“ Stimmt nicht.

Selbst dieser Artikel hier, über Opt-In-Form ist was neues. Also seit letzter Woche kann sich jeder, der mag, für den Newsletter auf Helz-Design anmelden. Er wird im 14 tägigen Rhytmus erscheinen.

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema. Für einen Newsletter sollte man sich selber anmelden. Das bezeichnet man auch als „Opt-in“. Du füllst also ein kleines Formular aus, wie du es am Ende des Beitrags findest, dann bekommst du in der Regel einen Link, wo du nochmal explizit bestätigst, dass du den Newsletter willst. Und du kannst dich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden. Glaube das Prozedere kennt eigentlich jeder, der im Netz unterwegs ist.

Aber wie mache ich das nun mit meiner WordPress-Seite?

Das war die große Frage für mich. Versenden möchte ich den Newsletter via MailChimp, da kann ich bis zu 2.000 Abonennten haben und 12.000 Mails im Monat versenden, ohne das mir Kosten entstehen. MailChimp macht es auch ziemlich einfach, einen Newsletter zu erstellen.

Um jetzt meinen MailChimp-Account mit meiner WordPress-Seite zu verbinden, kommt wieder ein Plugin in Frage. Ich habe mich für das Plug-in „Optin Forms“ entschieden. Und ich möchte euch anhand von ein paar Screenshots zeigen, wie das so funktioniert. Das ist nämlich ziemlich einfach, auch wenn es auf Englisch erklärt wird.

Ich setze mal voraus, dass du das Plug-in installiert und aktiviert hast. Dann erscheint in deiner Seitenleiste direkt unter Rückmeldung Optin Forms.

Wenn du da drauf geklickt hast, kannst du deine Opt-In-Form konfigurieren.

Verbinden mit MailChimp

Du gehst auf EmailSolution

WordPressTipp: MailChimp Optin

 

Du mußt als erstes auswählen, mit welchem Newsletterprovider du dich verbinden willst.

WordPressTipp: Mailsolution

 

Bei mir ist logischerweise schon MailChimp ausgewählt.

In dem Pulldown-Menü stehen dir mehrere Dienste zur Auswahl:

WordPressTipp: Pulldownmenü Emailsolution

 

Du siehst, du kannst auch mit AWeber, iContact, und anderen arbeiten. Ja es sind keine deutschen Dienste, vielleicht wird das noch geändert, wobei ich das nicht denke. Sollte aber kein Problem sein.

Du brauchst eine sogenannten Form action URL, die dir dein Newsletterdienst zur Verfügung stellt.

Wie finde ich die Form action URL?

Das ist ganz einfach. Du brauchst nur auf das Fragezeichen neben dem Wort Form klicken.

Habe das mal für dich gemacht. Ab jetzt immer dran denken, ich mache das für MailChimp, denke aber, wenn du einen anderen Dienst nutzt, das es ähnlich gut erklärt ist.

WordPressTipp: Opt-In-Form

 

Du logst dich bei deinem Dienst ein. Dazu mußt du auf die Webseite deines Dienstes gehen.

Dann gehst du zu deiner schon erstellten Subscriber-List für den Newsletter.

Extratipp: trage auch deine  eigene E-Mail hier ein, dann kannst du immer prüfen, ob der Versand funktioniert hat.

WordPressTipp: Lists

 

Wähle rechts „Signup Forms“ aus:

WordPressTipp: Signupform

 

Nun  „Embedded Forms“ auswählen:

 

WordPressTipp: Embedded Forms

 

Nun bekommst du die Form Action URL – rosa markiert, sieht bei dir etwas anders aus – die du nur rauskopieren mußt!

WordPressTipp: Code – Naked

WordPressTipp: Code

Nun kann es losgehen – Newsletter!

Doch halt, du solltest die Form auswählen und deinen Wünschen anpassen. Dazu gehst du auf den Reiter Form, nachdem du deine Änderungen vorher gespreichert hast.

Konfigurieren der Form

 

WordPressTipp: Optinform

 

Es gibt, wie du an dem Pulldownmenü siehst, 5 verschiedene Formen, ich habe mich für #5 entschieden, weil sie dem Farbschema von Helz-Design sehr nah kam.

Hier mal die anderen Formen nur zum Vergleich:

WordPressTipp: optin1

WordPressTipp: optin2

WordPressTipp: optin3

WordPressTipp: optin4

 

Wenden wir uns # 5 genauer zu:

WordPressTipp: optin5

 

Du kannst alles individuell einstellen, via Style your Form

WordPressTipp: Style1

 

  1. Hintergrundfarbe auswählen, deine Hausfarbe kannst du via Hex-Code eingeben
  2. den Titel bestimmen
  3. Titelschrift aussuchen
  4. Schriftgröße – Achtung in pixel gemessen! – auswählen, die habe ich auf 24px voreingestellt gelassen, auch bei den anderen Schriftgrößen habe ich die Voreinstellungen übernommen
  5. Die Farbe des Titels aussuchen
  6. Text des Untertitels
  7. Schrift des Untertitels
  8. Schriftgröße Untertitel
  9. Schriftfarbe Untertitel

WordPressTipp: Style2

  1. Eingabe Feld Name, du kannst da auch reinschreiben: „bitte Ihren Namen eintragen“ oder was immer du magst, habe das selber relativ knapp gehalten, weil ich hier im Blog gerne duze, ich aber einige Kunden habe, die ich sieze.
  2. E-Mail Adresse
  3. Schriftart der Eingabefelder
  4. Schriftgröße der Eingabefelder
  5. Schriftfarbe Eingabefelder – ich empfehle das hier in Schwarz zu lassen, wegen des besseren Kontrastes
  6. Button-Text, also Button ist der Knopf, den deine zukünftigen Abonennten klicken müssen, damit du ihnen den Newletter schicken darfst. Ein schlichtes „Newsletter abonieren“ würde ausreichen,
  7. Schriftart für den  Button
  8. Schriftgröße für den Button
  9. Schriftfarbe für Button
  10. Hintergrundfarbe für Button, im Falle von Helz-Design kommt nur Orange in Frage.

WordPressTipp: Style3

  1. Es ist wichtig dem Abonennten zu sagen, dass du seine E-Mail-Adresse mit Respekt behabndeln wirst, also das er keinen Spam zu erwarten hat. Sicher wirst du ihm nur wertvolle Infos schicken, das ist klar, aber du könntest ja die gesammelten E-Mail-Adressen verkaufen. Das tut man nicht. Denn dann würde der Abonennt mit Spam zugeballtert werden. Will keiner. Also meinen Newsletter gibt es ohne Spam und er zieht auch keinen Spam nach sich.
  2. Dieser Disclaimer hat auch eine Schriftart
  3. die in einer bestimmten Größe daher kommt
  4. und einer bestimmten Farbe.
  5. Wie breit darf die Form sein? 100%? Dann paßt sie sich immer dem Monitor des Nutzers an, nicht schlecht wenn jemand vom Handy aus deinen Blog liest, oder doch lieber eine bestimmte feste Breite? Probiere aus, was für dich am besten ist.

Es folgen Form Options und Form Functionality, die habe ich unbeachtet gelassen, d.h. ich nutze da einfach den Standard, der voreingestellt ist.

WordPressTipp: form palcement

 

Form Placement habe ich mir dann genauer angeschaut. Hier entscheidest du, wo die Opt-in-Form plaziert wird.

  1. Bei Blogposts: nach dem 1. Absatz, nach dem 2. Absatz, oder am Ende? Eventuell bei einigen Beiträgen nicht?
  2. Das gleiche Spiel für Seiten! Auch hier kannst du die Position auswählen. Ich habe entschieden, das ich auf meiner Startseite und auf der Portfolioseite keine Opt-in-form möchte. Die Seiten leben von der Grafik und da hätte mich die Opt-In-Form einfach gestört. Und jemand, der sich eh nur die Startseite anschaut, der wird wohl kaum unsere Newsletter abonieren.

Viel Spaß mit der Opt-In-Form.

Du kannst mir gerne über deine Erfahrungen damit berichten. Eventuell hast du auch andere Wege gefunden. Schreib einen Kommentar!